Orange Cyberdefense, die Cybersecurity-Tochtergesellschaft von Orange, hat 100 Prozent der Aktien des Schweizer Security-Dienstleisters Ensec übernommen. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde der Deal am 23. Juli abgeschlossen.
Ensec wurde Anfang 2017
von früheren Infotrust-Angestellten gegründet und hat seinen Sitz in Au im Kanton Zürich. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen 41 Mitarbeitende. Das Unternehmen hat in seiner jungen Geschichte bereits einige grosse Aufträge gewonnen, beispielsweise
vom Bund und
vom Kanton Zürich. Insgesamt hat Ensec laut Orange Cyberdefense rund 130 Kunden aus den Bereichen Finanzen, Einzelhandel, Energie und dem öffentlichen Bereich.
Durch den Neuzugang wächst der Personalbestand von Orange Cyberdefense in der Schweiz auf nunmehr rund 140 Angestellte. Die Orange-Tochter ist hierzulande
seit 2022 präsent. Der Schweizer Markt wachse schnell, so das Unternehmen, und sei durch erhöhte regulatorische Anforderungen und eine hohe Nachfrage nach lokaler Expertise gekennzeichnet. Durch die Integration von Emsec gewinne man zusätzlich an Schlagkraft, vor allem in der deutschsprachigen Schweiz.
"Wir sind fest davon überzeugt, dass die Kombination unserer jeweiligen Aktivitäten in der Schweiz für unsere Kunden sinnvoll ist, da dies zusätzliche Nähe bringt. Zudem gewinnen wir an Reaktionsstärke, unabhängig von sprachlichen Barrieren, kommentiert Nicolas Lutz, CEO von Orange Cyberdefense Schweiz. Mike Schuler, der CEO von Ensec, erklärt, dass mit dem Beitritt zu Orange Cyberdefense "ein spannendes neues Kapitel" für sein Unternehmen beginne.