Post fusioniert ihre IT-Töchter T2i und Dialog

12. November 2025 um 15:21
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Foto: Die Schweizerische Post

Der Zusammenschluss soll am 1. April 2026 erfolgen und die bestehenden Standorte erhalten bleiben. Entlassungen sind keine vorgesehen.

Die Schweizerische Post führt ihre beiden Tochtergesellschaften T2i und Dialog Verwaltungs-Data per 1. April 2026 zusammen. Mit der Fusion will die Post ihre Position im Bereich der digitalen Verwaltungsdienstleistungen stärken, wie einer Medienmitteilung zu entnehmen ist. T2i mit Sitz in Siders (VS) und Dialog Verwaltungs-Data in Baldegg (LU) entwickeln Softwarelösungen für kantonale und kommunale Verwaltungen, die den sicheren Informationsaustausch und die digitale Transformation unterstützen. Das neue Unternehmen werde rund 200 Mitarbeitende beschäftigen und weiterhin an den Standorten Siders, Renens und Baldegg präsent sein. Laut der Post sollen bestehende Kundenverträge unverändert weiterlaufen, Entlassungen soll es keine geben. Der neue Name der Gesellschaft soll im April 2026 bekannt gegeben werden.

Dieter Lüscher wird Geschäftsführer

Die Leitung des fusionierten Unternehmens übernimmt Dieter Lüscher, bisher CEO von Dialog. Er betont: "Mit der neuen Organisation werden wir unsere Kompetenzen und Investitionen bündeln, um noch besser auf die Anforderungen der Gemeinden einzugehen und uns als Unternehmen für die ganze Schweiz zu positionieren." Die regionalen Kontaktpersonen in der Romandie und in der Deutschschweiz sollen erhalten bleiben, um die Kundennähe zu sichern.
Die Post hatte Dialog 2021 zunächst zu 81,5 Prozent übernommen und 2024 vollständig in den Konzern integriert. T2i folgte mit einer Mehrheitsbeteiligung 2022 und dem vollständigen Erwerb 2024. Beide Firmen arbeiteten gemäss Mitteilung bereits eng zusammen, die Fusion gilt daher als konsequenter nächster Schritt.

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