Adnovum erzielt erneut mehr Umsatz

16. März 2022, 13:00
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Der Eingangsbereich am neuen Adnovum-Hauptsitz in Zürich.

Mit einem Fokus auf Banking, Versicherungen, Transport und Logistik sieht sich das Softwareunternehmen auf Kurs.

Adnovum blicke auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück, teilt das Unternehmen mit. "Der Umsatz ist um 12% auf 92 Millionen Franken gestiegen." Somit wächst der Konzern erneut zweistellig: Vergangenes Jahr wies das Softwarehaus einen Umsatz von 83 Millionen Franken (+15%) aus. "Der Anfang 2020 eingeschlagene Kurs hat sich damit bewährt", so das Unternehmen weiter. Zu einem möglichen Gewinn wollte sich Adnovum "als privates Unternehmen" nicht konkret äussern.
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CEO Thomas Zangerl
"Gewinn- oder EBIT-Zahlen sind erklärungsbedürftig, da sie durch Investitionen in Wachstum oder Produkte stark beeinflussen werden können", schreibt CEO Thomas Zangerl auf Anfrage von inside-it.ch. "Wir können jedoch offenlegen, dass der Ertrag wie bereits 2020 wesentlich über unseren Erwartungen lag." Das sei eine solide Grundlage, um weiteres Wachstum zu finanzieren und gleichzeitig den Anforderungen des Aktionärs Rechnung zu tragen, so Zangerl.
Weiter hebt Adnovum hervor, dass man seine Präsenz in den Branchen Banking, Versicherung und Transport & Logistik weiter ausgebaut habe. Adnovum betont in der Mitteilung Kunden aus dem öffentlichen Sektor, darunter den Zuschlag für eine Echtzeit-Applikation für Fernmeldeüberwachung, der in 10 Jahren knapp 17,5 Millionen Franken bringt. Ebenso sicherte sich der Anbieter vergangenes Jahr die Weiterentwicklung des Bundes-IAM für bis zu 71,5 Millionen Franken bis 2027 – in einem Freihänder und 4 Jahre vor Ablauf des alten Vertrags.
Das Unternehmen beschäftigt 600 Mitarbeitende in Ungarn, Portugal, Vietnam, Singapur und der Schweiz. Hierzulande sind die Angestellten vergangenes Jahr in einen neuen Hauptsitz in Zürich gezogen. Wie bei vielen anderen Firmen soll das Raumnutzungskonzept auch bei Adnovum neue Formen der Zusammenarbeit unterstützen. "Wir freuen uns sehr, die neuen Räume zu beleben und weiterzuentwickeln", lässt sich Zangerl in der Mitteilung zitieren.

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