Der frühere UMB-Chef Keller übernimmt die Mehrheit von Autexis

28. Juni 2024 um 14:32
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V.l.n.r.: Patrick Brazzale, Matthias Keller, Philippe Ramseier und Hansjörg Schmidle.

Matthias Keller besitzt nun die Mehrheit beim Softwareunternehmen Mesoneer und beim Automatisierungsspezialisten Autexis.

Matthias Keller übernimmt via sein Investmentunternehmen KK Invest die Mehrheit der Aktien der in Villmergen beheimateten Firma Autexis. Wie sie mitteilt, wird ihr Gründer Philippe Ramseier weiterhin am Unternehmen beteiligt bleiben und Einsitz im Verwaltungsrat nehmen. Diesen Sitz und den CEO-Posten gibt er aber an Patrick Brazzale ab, der gleichzeitig CEO des Softwareentwicklers Mesoneer bleibt. Hansjörg Schmidle, ein weiterer Autexis-Mitbesitzer, bleibt weiter CTO.
Das Kerngeschäft von Autexis ist die Automation von Produktionsbetrieben und die Implementierung von Steuerungen für Anlagen- und Maschinenbauer. Daneben hat sie aber auch eine Software-Entwicklungssparte. Insbesondere diese soll durch die Übernahme gestärkt werden.
Matthias Keller ist in der Branche vor allem als Gründer und früherer CEO von UMB bekannt. 2021 verkaufte er den grössten Teil von UMB an BKW, blieb aber weiterhin der Mehrheitseigner von UMB Solutions. Dieses auf Softwareentwicklung spezialisierte Unternehmen erhielt kurz darauf den Namen Mesoneer.
Wie Autexis erklärt, war Mesoneer ab Juni 2023 an der Entwicklung der "Digital Factory Suite" von Autexis beteiligt, einer Gesamtlösung für die Prozessdigitalisierung in der Lebensmittel-, Pharma-, Maschinen- und Anlagenbaubranche.

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