Intel kehrt in die Gewinnzone zurück

24. Oktober 2025 um 09:50
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Foto: Intel

Der Halbleiterhersteller verbuchte im dritten Quartal einen Überschuss von 4,1 Milliarden Dollar. Der Sparkurs und Investitionen der US-Regierung sowie von Wettbewerbern sind Gründe.

Der Halbleiterkonzern Intel ist im dritten Quartal seines Geschäftsjahres in die Gewinnzone zurückgekehrt. Wie das Unternehmen mitteilt, erwirtschaftete es einen Überschuss von 4,1 Milliarden Dollar. Im Vorjahresquartal betrug der Verlust noch 16,6 Milliarden Dollar.
Beim Umsatz legte Intel im Vorjahresvergleich um 3% von 13,3 auf 13,7 Milliarden Dollar zu. Für das vierte Quartal rechnet der Konzern mit einem Umsatz zwischen 12,8 und 13,8 Milliarden.
Das gute Geschäftsergebnis ist auch auf die positive Entwicklung in der Fertigungssparte zurückzuführen. Dort reduzierte Intel den operativen Verlust von knapp 5,8 Milliarden im Vorjahr auf noch 2,3 Milliarden Dollar. Durch milliardenschwere Partnerschaften mit unter anderem Nvidia und Softbank soll die Fertigung auf neue Beine gestellt werden. Auch die Beteiligung der US-Regierung soll die Produktion insbesondere in den Vereinigten Staaten ankurbeln.
Ausserdem hatte Konzernchef Lip-Bu Tan dem Halbleiterhersteller nach seinem Amtsantritt im März einen Sparkurs verordnet. Durch Stellenstreichungen sank die Zahl der Mitarbeitenden binnen drei Monaten von 96'400 auf 83'300. Rund 3300 davon waren beim Halbleiterfertiger Altera beschäftigt, von dem sich Intel im April getrennt hatte.

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