Bern stimmt für Weiterentwicklung von Base4Kids2

10. Februar 2025 um 10:23
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Foto: Keith Kiselstone / Unsplash

Die Berner Stimmbevölkerung hat einem Investitionskredit für die Weiter­ent­wick­lung der Schul­informatik­platt­form deutlich zugestimmt. Es fliessen erneut knapp 22 Millionen Franken.

Die Stadt Bern kann die Schulinformatikplattform Base4Kids2 weiter­ent­wickeln und neue Geräte für die städtischen Volksschulen anschaffen. 74,8% der Stimmberechtigten haben einem entsprechenden Investitionskredit von rund 21,8 Millionen Franken zugestimmt. Die Stimmbeteiligung lag bei 42,7%, wie die Stadt mitteilte.
Mit dem Kredit werden neue Geräte wie Laptops und Tablets, die Weiter­ent­wick­lung und Erneuerung der Schulinformatikplattform sowie entsprechende Schulungsmassnahmen finanziert. Mit rund zwei Dritteln fliesst der grösste Anteil davon in die Erneuerung der Hardware. Der rollende Ersatz der Geräte ist ab dem Schuljahr 2025/26 geplant.
"Dank dem Ja kann die Schule optimal für die digitale Zukunft ausgestattet werden", sagte Gemeinderätin Ursina Anderegg (Grüne). "Sie kann damit ihre Aufgabe wahrnehmen, die Kinder und Jugendlichen zu befähigen, kompetent und verantwortungsvoll mit digitalen Medien und Computertechnologien umzugehen."
Base4kids2 hat in der Vergangenheit bereits viel Ärger verursacht. Die Ein­führung 2019 verlief chaotisch und kostete inklusive Nachkredit fast 27 Millionen Franken. 2023 mussten dann weitere vier Millionen Franken zu­han­den der Schulinformatik gesprochen werden. Letztlich wurde die mangelnde Projektorganisation als Hauptproblem ausgemacht.

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