Intel-Chef Pat Gelsinger geht

2. Dezember 2024 um 15:26
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Pat Gesinger war bereits von 1979 bis 2009 bei Intel tätig und hat im Februar 2021 den CEO-Posten übernommen. Foto: Intel

Der CEO des strauchelnden Chip-Giganten tritt überraschend zurück. Die Nachfolge steht noch nicht fest.

Pat Gelsinger hat Intel verlassen. Nach knapp vier Jahren an der Spitze des Konzerns habe er zum 1. Dezember den Hut genommen, teilt der Halbleiter-Riese überraschend mit.
Bis eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger gefunden ist, sollen David Zinsner und Michelle Johnston Holthaus die Geschäfte bei Intel gemeinsam führen. Zinsner verantwortet bislang das Finanzressort, während Holthaus in einer neu geschaffenen Position die Leitung mehrerer Intel-Sparten übernimmt.
Es sei ein "bittersüsser" Tag, so Gelsinger in der Mitteilung. Intel zu leiten, sei die Ehre seines Lebens gewesen und er blicke mit Stolz auf das zurück, was er mit seinen Teams erreicht habe. Auch wenn das vergangene Jahr ein herausforderndes gewesen sei, indem "notwendige Entscheidungen" zu fällen waren.

Turbulente Zeiten bei Intel

Gelsinger verlässt Intel inmitten turbulenter Zeiten. Der Manager kam 2021 als Sanierer zu Intel zurück und hatte seither versucht, den Konzern mit neuen Technologien und Chipfabriken bei zeitgleichem Sparkurs auf Vordermann zu bringen. So sollen früheren Angaben zufolge rund 15'000 Arbeitsplätze oder etwa 15% der Belegschaft wegfallen.
Als Teil der Sparmassnahmen hatte der Konzern im vergangenen Quartal zudem beschlossen, den Bau einer geplanten Chipfabrik bei Magdeburg um voraussichtlich zwei Jahre aufzuschieben.
Intel dominierte einst den Halbleiter-Markt, kämpft aber seit Jahren mit Problemen. Vor allem im Geschäft mit Chips für Künstliche Intelligenz eroberte der Grafikkarten-Spezialist Nvidia eine Spitzenposition.

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