Netrics kriegt einen neuen Besitzer

21. November 2023 um 13:41
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Pascal Kocher, CEO von Netrics. Foto: Netrics (komplettiert mit Dall-E)

Der Schweizer Cloud- und Workplace-Anbieter will weiter wachsen und setzt dafür auf das Private-Equity-Unternehmen Bregal Investments.

Bregal Unternehmerkapital hat die Mehrheit an Netrics übernommen. Der Abschluss der Akquise des IT-Dienstleisters, der bisher Waterland Private Equity gehörte, wird bis zum Jahresende erwartet. Finanzielle Details zum Deal wollten die beiden Unternehmen nicht bekannt geben. Laut Mitteilung soll der Schweizer Cloud-, Workplace- und Managed-Services-Anbieter "bei seinen nächsten Wachstumsschritten und der M&A-Strategie unterstützt" werden.
Netrics ist 2020 aus dem Zusammenschluss der Waterland-Portfolio­unter­nehmen Netrics, Tineo und Nexellent hervorgegangen. Bereits zuvor hatten sich Tineo und Nexellent zusammen getan. Damit ist einer der grössten Cloud- und Workplace-Anbieter in der Schweiz entstanden. In den letzten beiden Jahren kaufte Netrics zudem Bluestone und Pageup auf.
In den vergangenen Jahren habe sich das Unternehmen rasant entwickelt, sagte Netrics-CEO Pascal Kocher. "Die Übernahme durch Bregal eröffnet für uns vielfältige Möglichkeiten, unser Dienstleistungsangebot zu erweitern und noch besser auf die Bedürfnisse unserer Kunden einzugehen." Kocher wird zusammen mit dem Management am Unternehmen beteiligt bleiben.
Netrics beschäftigt rund 140 Mitarbeitende an den Standorten Biel, Bern, Zürich und Thun. Ende 2022 verkaufte die Firma im Zuge einer neuen strategischen Fokussierung ihre Datacenter an die niederländische NorthC Gruppe. Zudem gründete das Unternehmen eine eigenständige Consulting Boutique.
"Netrics hat angesichts des nach wie vor immensen Digitalisierungsbedarfs der Wirtschaft ein hervorragendes Potenzial, um weiter zu wachsen", erklärte Philipp Freyschlag, der Direktor der Kapitalgesellschaft. Insbesondere in den Cloud-Segmenten sehe er grosses Potenzial. "Dabei wollen wir mit Kapital und zusätzlicher Expertise zur Seite stehen", sagte er.

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